Brandschutzbeauftragter

Rechtliche Grundlagen für die Aufgaben und Rechte der/des Brandschutzbeauftragten

Die Aufgaben, Pflichten und Vollmachten einer/eines Brandschutzbeauftragten ergeben sich unter anderem aus dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), der BGV A1 “Grundsätze der Prävention”, der Verkaufsstättenverordnung, der Nummer 5.1 der BGI 560 “Arbeitssicherheit durch vorbeugenden Brandschutz” und den Nummern 3.1.3 und 3.1.4 der VdS-Richtline 2000 “Betrieblicher Brandschutz”.

Brandschutzbeauftragter

Aufgaben und Pflichten des Brandschutzbeauftragten

Brandschutzbeauftragte sollen Gefahren erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass diese beseitigt und Schäden möglichst gering bleiben. Hierzu werden ihnen insbesondere folgende Aufgaben übertragen:

  • Aufstellen der Brandschutzordnung, der Alarm- und Feuerwehreinsatz- und ggf. Räumungspläne (Katastrophenpläne) in enger Abstimmung mit den Beteiligten; zur besseren Übersicht kann es zweckmäßig sein, zusätzlich detaillierte Brandschutzpläne zu erstellen
  • Organisation und Überwachung der Brandschutzkontrollen im Betrieb
  • Anweisung der Beseitigung von brandschutztechnischen Mängeln und Überwachung der Durchführung (z.B. Verengung von Durchgängen durch Verstellen, Einbauten oder Einrichtungen)
  • Festlegen von Ersatzmaßnahmen bei Ausfall oder Außerbetriebsetzung von Brandschutzeinrichtungen
  • Beratung in Fragen des Brandschutzes, z.B. bei Planung von Neu- und Umbauten, Betriebsveränderungen, bei dem Aufbau einer Werksfeuerwehr
  • Verantwortung für den ständigen Kontakt zur zuständigen Feuerwehr und für gemeinsame Betriebsbegehungen
  • Überwachung der Durchführung notwendiger Unterweisungen der Mitarbeiter/-innen
  • Planung und Durchführung notwendiger Übungen im Brandschutz- und Rettungswesen
  • betriebliche Umsetzung der Auswertungsergebnisse dieser Übungen
  • Organisation bzw. Überwachung von Maßnahmen zum Brandschutz bei besonderen Arbeiten